Discussion:
Roco-Drehscheibe Digital betrieben
(zu alt für eine Antwort)
Harald Jahn, www.tramway.at
2008-02-05 19:07:46 UTC
Permalink
Raw Message
Werte Gemeinde,

ich hab da ein Problem mit meiner Drehscheibe, wobei ich nicht sicher bin,
ob das an einem Fehler im Drehscheibenmodell liegt oder ob ich einfach was
nicht versteh. Meine Gleisanlage ist simpel: 3 Gleise führen unmittelbar
nebeneinander zur Scheibe, und das wars. Zu sehen ist das hier:

<http://www.tramway.at/modellbau/anlage-drehscheibe/bau/index.htm>

Ich dachte eigentlich, dass die zulaufenden Gleise die Bühne mit Strom
versorgen, und dass keine weiteren Schaltungen nötig wären. Das
vorübergehende Ausschalten der Loks auf der Bühne hätte ich in Kauf
genommen. Ich habe daher vorerst nur die Wechselspannungsversorgung des
Drehscheibenmotors angeschlossen (Rosa+Grau beim 5poligen Flachbandkabel)
und dachte mir, die Beschaltung der Bühne über die beiden Schiebeschalter am
Steuergerät vornehmen zu können. Hat aber nicht funktioniert.

Dann habe ich die Drehscheibe komplett wie vorgeschrieben angeschlossen und
dachte mir weiter, ich müsste mit den beiden Schiebeschaltern die korrekte
Polung herstellen können - geht aber auch wieder nicht, die Polung verändert
sich nicht, die Drehscheibe reisst einen Kurzen, wenn das Bühnenende mit dem
Haus zu den Gleisen zeigt. Das hat sich auch nicht geändert, nachdem ich die
Kontaktbleche der Bühne abgeklebt habe, die Bühne wird anscheinend über das
Steuergerät stromversorgt, ich kann also nur auf das "hauslose" Ende
auffahren, beim drehen bleibt die Lok beleuchtet und nach 180° britzelt's
dann, wenn man vom "Hausende" auf die Zulaufgleise fährt.

Mir ist dieser Schaltungsvorschlag zur Digitalversorgung mittels
Kehrschleifenmodul bekannt:
<http://www.railroad24.de/anhang/22012920072024.pdf>
Aber habe ich bei den oben beschriebenen Beschaltungsproblemen damit meine
Lösung?

Servus aus Wien,


--
--
Harald A. Jahn / www.tramway.at/modellbau
Lars P. Wolschner
2008-02-05 19:57:32 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
ich hab da ein Problem mit meiner Drehscheibe, wobei ich nicht
sicher bin, ob das an einem Fehler im Drehscheibenmodell liegt
oder ob ich einfach was nicht versteh. Meine Gleisanlage ist
simpel: 3 Gleise führen unmittelbar nebeneinander zur Scheibe,
<http://www.tramway.at/modellbau/anlage-drehscheibe/bau/index.htm>
Ist das bei lediglich drei Gleisen eigentlich realistisch? Das
Vorbild hätte an Stelle der aufwendigen Drehscheibe doch eine
Doppelweiche mit einem kurzen Ziehgleis verlegen können.

CU
--
Lars P. Wolschner ***@nexgo.de
Senefelderstraße 3 ***@gmx.de
D-63069 Offenbach am Main
Fon & Fax: +49 69 80068670 Mobil: +49 163 8122462
Frank Wieduwilt
2008-02-05 20:07:08 UTC
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Raw Message
Moin!
Post by Lars P. Wolschner
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
<http://www.tramway.at/modellbau/anlage-drehscheibe/bau/index.htm>
Ist das bei lediglich drei Gleisen eigentlich realistisch? Das
Vorbild hätte an Stelle der aufwendigen Drehscheibe doch eine
Doppelweiche mit einem kurzen Ziehgleis verlegen können.
Dann hätten aber Loks nicht gewendet werden können. Und darum geht
es hier ja, ansonsten hätte Harald ja auch keine Probleme damit,
die Bühne um 180° oder mehr drehen zu müssen.

Viele Grüße,

Frank
Harald Jahn, www.tramway.at
2008-02-05 20:09:42 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
<http://www.tramway.at/modellbau/anlage-drehscheibe/bau/index.htm>
Ist das bei lediglich drei Gleisen eigentlich realistisch? Das
Vorbild hätte an Stelle der aufwendigen Drehscheibe doch eine
Doppelweiche mit einem kurzen Ziehgleis verlegen können.
Ach, die Österreicher haben einen Hang zum skurrilen... Das kam oft vor,
dass die Drehschgeibe irgendwo separat zum Wenden der Loks lag, aber nicht
zwangsläufig die Gleisharfe zu den Abstellgleisen ersetzte. Meine direkte
Inspiration ist Wien Ost, das sieht etwa ähnlich aus:
<http://www.tramway.at/modellbau/anlage-betriebswerk/vorbild/vorbild-drehsch
eibe-01.jpg>


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--
Harald A. Jahn / www.tramway.at/modellbau
David Rütti
2008-02-05 23:32:07 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo Harald
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
ich hab da ein Problem mit meiner Drehscheibe, wobei ich nicht sicher bin,
ob das an einem Fehler im Drehscheibenmodell liegt oder ob ich einfach was
nicht versteh. Meine Gleisanlage ist simpel: 3 Gleise führen unmittelbar
Hypsch! Sehr schönes BW....
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
Dann habe ich die Drehscheibe komplett wie vorgeschrieben angeschlossen und
dachte mir weiter, ich müsste mit den beiden Schiebeschaltern die korrekte
Polung herstellen können - geht aber auch wieder nicht, die Polung verändert
sich nicht,
Mit den beiden Schaltern an der Bühne schaltest du den Mittelleiter an
und ab, mit den auf dem Handregler die Zufahrtsgleise an und ab.

die Drehscheibe reisst einen Kurzen, wenn das Bühnenende mit dem
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
Haus zu den Gleisen zeigt. Das hat sich auch nicht geändert, nachdem ich die
Kontaktbleche der Bühne abgeklebt habe, die Bühne wird anscheinend über das
Steuergerät stromversorgt, ich kann also nur auf das "hauslose" Ende
auffahren, beim drehen bleibt die Lok beleuchtet und nach 180° britzelt's
dann, wenn man vom "Hausende" auf die Zulaufgleise fährt.
Das macht sinn, da die Bühne direkt versorgt wird. Die vorgeschlagene
Schaltung mit Kehrschleifenmodul löst dein Problem. Diese Blackbox polt
einfach und unmittelbar um, wenn ein Kurzschluss erkennt wird, was ihn
auflöst.
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
Mir ist dieser Schaltungsvorschlag zur Digitalversorgung mittels
<http://www.railroad24.de/anhang/22012920072024.pdf>
Aber habe ich bei den oben beschriebenen Beschaltungsproblemen damit meine
Lösung?
Ja (s.o.)
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
Servus aus Wien,
Tschau aus der Schweiz
David
Harald Jahn, www.tramway.at
2008-02-06 12:13:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by David Rütti
Das macht sinn, da die Bühne direkt versorgt wird. Die vorgeschlagene
Schaltung mit Kehrschleifenmodul löst dein Problem. Diese Blackbox polt
einfach und unmittelbar um, wenn ein Kurzschluss erkennt wird, was ihn
auflöst.
Hallo David,

sehr gut, danke! Jetzt verstehe ich auch, wie das Kehrschleifenmodul
funktioniert - nur noch mal zur Sicherheit, das Modul ist ja selbst
stromversorgt, bemerkt eine Verpolung in seinem Einflussbereich und polt
dann sofort um - es muss dann aber doch ein kurzes flackern geben, oder? Und
der digitalen Lok macht der plötzliche Polwechsel nichts, die fährt einfach
weiter?


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Harald A. Jahn / www.tramway.at/modellbau
Andreas Iwanowitsch
2008-02-06 16:54:08 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
sehr gut, danke! Jetzt verstehe ich auch, wie das Kehrschleifenmodul
funktioniert - nur noch mal zur Sicherheit, das Modul ist ja selbst
stromversorgt, bemerkt eine Verpolung in seinem Einflussbereich und polt
dann sofort um
Genau so. Es bemerkt einen Strom größer als sein Limit und polt um,
bevor die Kurzschlußschaltung der Zentrale Lunte riecht.
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
- es muss dann aber doch ein kurzes flackern geben, oder?
Die gute Nachricht: Nein!
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
Und
der digitalen Lok macht der plötzliche Polwechsel nichts, die fährt einfach
weiter?
So ist es. Aus eigener Erfahrung kann ich das Modul von Rautenhaus
empfehlen - hörte man nicht das Relais dezent klacken, merkte man gar
nicht, daß es überhaupt da ist. Und das Gute daran (für Dich weniger
interessant): Es funktioniert sogar mit Gleisbesetztmelder, da es selbst
keinen Strom verbraucht.

Grüße
Andreas
David Ruetti
2008-02-06 17:45:28 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Iwanowitsch
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
sehr gut, danke! Jetzt verstehe ich auch, wie das Kehrschleifenmodul
funktioniert - nur noch mal zur Sicherheit, das Modul ist ja selbst
stromversorgt, bemerkt eine Verpolung in seinem Einflussbereich und polt
dann sofort um
Genau so. Es bemerkt einen Strom größer als sein Limit und polt um,
bevor die Kurzschlußschaltung der Zentrale Lunte riecht.
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
- es muss dann aber doch ein kurzes flackern geben, oder?
Die gute Nachricht: Nein!
Anmerkung: Die Umpolung geschieht wie schon Andreas gesagt hat so
schnell, dass kein Flackern, Stottern oder äh zu bemerken ist.

Gruss
David
Harald Jahn, www.tramway.at
2008-02-08 21:03:30 UTC
Permalink
Raw Message
seufz. seufzseufzseufz.
Post by Andreas Iwanowitsch
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
sehr gut, danke! Jetzt verstehe ich auch, wie das Kehrschleifenmodul
funktioniert - nur noch mal zur Sicherheit, das Modul ist ja selbst
stromversorgt, bemerkt eine Verpolung in seinem Einflussbereich und
polt dann sofort um
Genau so. Es bemerkt einen Strom größer als sein Limit und polt um,
bevor die Kurzschlußschaltung der Zentrale Lunte riecht.
Nun ist das Modul in die grün/braune Zuleitung zwischengeschaltet, aber es
klappt wieder nicht. Folgender Aufbau:

Die Drehbühne wird über das Modul versorgt, die Kontakte des Zulaufgleises
gegen die Kontaktlaschen der Drehbühne abgeklebt. Theorie also: Sobald die
Lok auf die Bühne fährt, sollte es umpolen. Nun, was geschieht?

Sobald die Lok die Trennstelle überfährt beginnt das Modul zu klackern, bis
die Lok schließlich mit trübem Licht an der Trennstelle stehenbleibt. Dann
brummt's, und ich schalte vorsichtshalber ab.

ABER: Wenn die Lok vollständig auf der Drehbühne steht (Licht brennt, alles
sieht OK aus), und ich fahr dann los (Die Bühne steht quer, keine Gleise
werden berührt) passiert dasselbe: Das Modul fängt wild zu klackern an, und
die Lok "blinzelt" im Takt mit. Verstellen des Potis am Kehrschleifenmodul
brachte keine Änderung. Die Testlok ist eine Roco-16er, die müsste
betreffend Stromverbrauch doch im Rahmen sein, oder? Ich mein', dass das
Modul bei dem Strom den die zieht schon einen Kurzen interpretiert kann doch
nicht sein?!

:-/

--
--
Harald A. Jahn / www.tramway.at/modellbau
Roland Ertelt
2008-02-09 08:18:20 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
seufz. seufzseufzseufz.
Post by Andreas Iwanowitsch
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
sehr gut, danke! Jetzt verstehe ich auch, wie das Kehrschleifenmodul
funktioniert - nur noch mal zur Sicherheit, das Modul ist ja selbst
stromversorgt, bemerkt eine Verpolung in seinem Einflussbereich und
polt dann sofort um
Genau so. Es bemerkt einen Strom größer als sein Limit und polt um,
bevor die Kurzschlußschaltung der Zentrale Lunte riecht.
Nun ist das Modul in die grün/braune Zuleitung zwischengeschaltet, aber es
Die Drehbühne wird über das Modul versorgt, die Kontakte des Zulaufgleises
gegen die Kontaktlaschen der Drehbühne abgeklebt. Theorie also: Sobald die
Lok auf die Bühne fährt, sollte es umpolen. Nun, was geschieht?
Sobald die Lok die Trennstelle überfährt beginnt das Modul zu klackern, bis
die Lok schließlich mit trübem Licht an der Trennstelle stehenbleibt. Dann
brummt's, und ich schalte vorsichtshalber ab.
ABER: Wenn die Lok vollständig auf der Drehbühne steht (Licht brennt, alles
sieht OK aus), und ich fahr dann los (Die Bühne steht quer, keine Gleise
werden berührt) passiert dasselbe: Das Modul fängt wild zu klackern an, und
die Lok "blinzelt" im Takt mit. Verstellen des Potis am Kehrschleifenmodul
brachte keine Änderung. Die Testlok ist eine Roco-16er, die müsste
betreffend Stromverbrauch doch im Rahmen sein, oder? Ich mein', dass das
Modul bei dem Strom den die zieht schon einen Kurzen interpretiert kann doch
nicht sein?!
:-/
--
--
Harald A. Jahn / www.tramway.at/modellbau
Das klingt nach: Das Abkleber der Kontaktlaschen hat nicht gereicht...
Die Wendemodule funktionieren i.A. hervorragend. Irgendwoher bekommt
deine Bühne noch "Fremdstrom".

Geh auf Nr.Sicher und Dremel die Kontakte komplett weg, so dass die
Bühne "völlig losgelöst" vom Rest der Anlage verkabelt werden muss. Die
Gleisstummel versorgst du doch sicherlich eh über die restliche Anlage

Roland
--
| /"\ ASCII Ribbon | Email Adresse existiert, wird aber
| \ / Campaign Against | nicht gelesen.
| X HTML In Mail | Private Adresse ist bei Bedarf erhältlich ;-)
| / \ And News |
Harald Jahn, www.tramway.at
2008-02-09 10:09:47 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Roland Ertelt
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
ABER: Wenn die Lok vollständig auf der Drehbühne steht (Licht
brennt, alles sieht OK aus), und ich fahr dann los (Die Bühne steht
quer, keine Gleise werden berührt) passiert dasselbe: Das Modul
fängt wild zu klackern an, und die Lok "blinzelt" im Takt mit.
Verstellen des Potis am Kehrschleifenmodul brachte keine Änderung.
Die Testlok ist eine Roco-16er, die müsste betreffend Stromverbrauch
doch im Rahmen sein, oder? Ich mein', dass das Modul bei dem Strom
den die zieht schon einen Kurzen interpretiert kann doch nicht sein?!
Das klingt nach: Das Abkleber der Kontaktlaschen hat nicht gereicht...
Die Wendemodule funktionieren i.A. hervorragend. Irgendwoher bekommt
deine Bühne noch "Fremdstrom".
Hallo Robert,

wie gesagt, dasselbe passiert auch wenn die Bühne quer steht und nirgends
ein anderes Gleis berührt. Auch habe ich natürlich testweise auch die
Strahlengleise beidseitig vom Restgleisnetz getrennt. Komisch ist eben, dass
bei Fahrtstufe null alles OK aussieht, wenn ich dann Saft gebe fängts dann
zu klackeln an. Ich werd jetzt noch mal alle anderen Verbraucher
(Weichenservos) wegschalten (die hängen grad provisorisch komplett an der
Digitalspannung), vielleicht braucht die Anlage grad als ganzes zuviel
Strom.


--
--
Harald A. Jahn / www.tramway.at/tramway
Andreas Iwanowitsch
2008-02-09 10:54:22 UTC
Permalink
Raw Message
Harald Jahn, www.tramway.at schrieb:

Vorbemerkung: Ich habe die Drehscheibe auch, aber noch nicht
angeschlossen.
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
Post by Andreas Iwanowitsch
Genau so. Es bemerkt einen Strom größer als sein Limit und polt um,
bevor die Kurzschlußschaltung der Zentrale Lunte riecht.
Nun ist das Modul in die grün/braune Zuleitung zwischengeschaltet, aber es
Die Drehbühne wird über das Modul versorgt, die Kontakte des Zulaufgleises
gegen die Kontaktlaschen der Drehbühne abgeklebt.
Wieso hast Du die Kontaktlaschen überhaupt abgeklebt? Die
Beispielverkabelung in der Anleitung habe ich so verstanden, daß die auf
die DS aufzuklipsenden Stummelgleise über die Kontaktlaschen der
Drehbühne mit Strom versorgt werden, sobald die Bühne anliegt. Deshalb
sind diese Stummelgleise beidseitig mit Isolierschienenverbindern mit
der Restanlage zu verbinden. Und dann dürfte überhaupt nichts
schiefgehen, das Kehrschleifenmodul tritt erst bei Überfahren dieser
Trennstellen in Aktion.
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
Theorie also: Sobald die
Lok auf die Bühne fährt, sollte es umpolen. Nun, was geschieht?
Sobald die Lok die Trennstelle überfährt beginnt das Modul zu klackern, bis
die Lok schließlich mit trübem Licht an der Trennstelle stehenbleibt. Dann
brummt's, und ich schalte vorsichtshalber ab.
ABER: Wenn die Lok vollständig auf der Drehbühne steht (Licht brennt, alles
sieht OK aus), und ich fahr dann los (Die Bühne steht quer, keine Gleise
werden berührt) passiert dasselbe: Das Modul fängt wild zu klackern an, und
die Lok "blinzelt" im Takt mit. Verstellen des Potis am Kehrschleifenmodul
brachte keine Änderung. Die Testlok ist eine Roco-16er, die müsste
betreffend Stromverbrauch doch im Rahmen sein, oder? Ich mein', dass das
Modul bei dem Strom den die zieht schon einen Kurzen interpretiert kann doch
nicht sein?!
Kannst Du nicht mal eine andere Lok ausprobieren? Das hört sich nämlich
wirklich nach übertriebenem Stromkonsum Deiner Lok an - abwegig ist das
nicht, es gab mal eine Charge Rocomotoren, bei denen sich liebend gern
der Kollektor mit Kohlenabrieb zusetzte, was sich zunächst durch hohen
Stromverbrauch bemerkbar macht. Das Kehrschleifenmodul reagiert darauf
genau so, wie Du es beschrieben hast. Wie verhält sich die Lok denn bei
"normaler" Fahrt?

Grüße
Andreas
Harald Jahn, www.tramway.at
2008-02-09 21:40:16 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo Andreas,
Post by Andreas Iwanowitsch
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
Die Drehbühne wird über das Modul versorgt, die Kontakte des
Zulaufgleises gegen die Kontaktlaschen der Drehbühne abgeklebt.
Wieso hast Du die Kontaktlaschen überhaupt abgeklebt? Die
Beispielverkabelung in der Anleitung habe ich so verstanden, daß die
auf die DS aufzuklipsenden Stummelgleise über die Kontaktlaschen der
Drehbühne mit Strom versorgt werden, sobald die Bühne anliegt.
Weil ich irgendwo gelesen habe, dass dieser Kontakt mit der Zeit schlechter
wird. Und er ist ja auch nicht nötig, da ja nur drei Gleise zur Bühne
führen; ob ich jetzt die Umpol-Trennstelle an die Grubenkante oder einige
Schwellen weiter aufs "Festland" verlege, ist ja egal. Ausserdem hab ich's
auch mit dem vorgeschlagenen Schema probiert, selbes Problem.
Post by Andreas Iwanowitsch
Deshalb
sind diese Stummelgleise beidseitig mit Isolierschienenverbindern mit
der Restanlage zu verbinden. Und dann dürfte überhaupt nichts
schiefgehen, das Kehrschleifenmodul tritt erst bei Überfahren dieser
Trennstellen in Aktion.
Bei dieser Variante hats eben erst an dieser Trennstelle gebritzelt, statt
an der Grubenkante.
Post by Andreas Iwanowitsch
Kannst Du nicht mal eine andere Lok ausprobieren? Das hört sich
nämlich wirklich nach übertriebenem Stromkonsum Deiner Lok an -
Vielen Dank für diesen Tipp! Du hast recht - allerdings betrifft das nich
nur eine Lok, sondern alle bis auf eine :-( grad mal mein TEE-Triebkopf
lässt sich genau wie vorgesehen drehen, der Umschalter klackt genau korrekt,
alles in Butter. Ist aber blöd, wenn sich grade die Dampfloks nicht drehen
lassen ;-( Es scheint tatsächlich am Stromverbrauch zu liegen. Variante 1:
Der Poti vom Kehrschleifenmodul hat was. Ich werd's zurücktragen. Variante
2: Ich bau mir einen zweipoligen Umschalter ein und schalte eben per Hand.
Blöd nur, dass ich demnächst auch eine echte Kehrschleife habe, da werd' ich
dasselbe Problem wieder bekommen :-(
Post by Andreas Iwanowitsch
abwegig ist das nicht, es gab mal eine Charge Rocomotoren, bei denen
sich liebend gern
der Kollektor mit Kohlenabrieb zusetzte, was sich zunächst durch hohen
Stromverbrauch bemerkbar macht. Das Kehrschleifenmodul reagiert darauf
genau so, wie Du es beschrieben hast. Wie verhält sich die Lok denn
bei "normaler" Fahrt?
Brav & unauffällig. Es ist eine 16er (österreichische 310er) ohne Sound,
selbiges passiert bei der S3/6 mit Licht+Sound, beim TEE-Triebkopf
(Licht+Sound) isses problemlos. aber wenn da in der Kehrschleife noch ein
beleuchteter Zug dranhängt... eigentlich darf das nicht sein, meine einzige
Erklärung ist nun tatsächlich ein hiniges Poti.


--
--
Harald A. Jahn / www.tramway.at/modellbau
Stefan Wiest
2008-02-11 09:01:28 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo Harald
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
Post by Andreas Iwanowitsch
Kannst Du nicht mal eine andere Lok ausprobieren? Das hört sich
nämlich wirklich nach übertriebenem Stromkonsum Deiner Lok an -
Vielen Dank für diesen Tipp! Du hast recht - allerdings betrifft das nich
nur eine Lok, sondern alle bis auf eine :-( grad mal mein TEE-Triebkopf
lässt sich genau wie vorgesehen drehen, der Umschalter klackt genau korrekt,
alles in Butter. Ist aber blöd, wenn sich grade die Dampfloks nicht drehen
Der Poti vom Kehrschleifenmodul hat was. Ich werd's zurücktragen. Variante
2: Ich bau mir einen zweipoligen Umschalter ein und schalte eben per Hand.
Blöd nur, dass ich demnächst auch eine echte Kehrschleife habe, da werd' ich
dasselbe Problem wieder bekommen :-(
Welches Kehrschleifenmodul hast du denn? Dem Verhalten nach scheint es
eines von Lenz zu sein. Bei dem Lenz-Kehrschleifenmodul (auch von Roco
vertrieben) ist es mir nicht gelungen, das Poti so einzustellen, dass
alle Loks sauber die Kehrschleife durchfahren haben. Das Rautenhaus
Kehrscheifenmodul SLX-805 verhält sich da wesentlich besser. Es ist für
hohe Ströme (Grossbahnen) nicht geeignet, dafür ist bei H0 und N auch
keinerlei Einstellung notwendig. Mein Rat: gib das Lenz Modul zurück und
versuche das Rautenhaus.

Viele Grüße,

Stefan
--
http://www.modellbahnservice.net/
Armin Muehl
2008-02-06 23:24:42 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
sehr gut, danke! Jetzt verstehe ich auch, wie das Kehrschleifenmodul
funktioniert - nur noch mal zur Sicherheit, das Modul ist ja selbst
stromversorgt, bemerkt eine Verpolung in seinem Einflussbereich und polt
dann sofort um - es muss dann aber doch ein kurzes flackern geben, oder? Und
der digitalen Lok macht der plötzliche Polwechsel nichts, die fährt einfach
weiter?
Der Lok macht das nicht, aber der Booster sollte nicht zu schnell auf
Kurzschluesse reagieren. Ansonsten ist der Strom weg, bevor umgepolt
werden konnte.

Ehrlich gesagt, ist es aber einfacher mittels Relais an einer
bestimmten Stellung der Drehscheibe umzupolen. Das waere bei dem
Gleisplan problemlos moeglich, wenn die Buehne quer steht.
Wenn man das selbst baut, koennte man mit ein paar Reedkontakten und
einem Doppelspulenrelais die Umschaltung einfach aufbauen.

Bei einer GFN-Drehscheibe kann man das uebrigens mit dem neuen
Drehscheibensteuergeraet einstellen, da dort die gleichen Probleme
auftreten.
Roco haette das auch einbauen koennen. Das ist an sich gar nicht so
aufwaendig.

Armin

Armin Muehl
http://www.museumsstellwerk.de (Museumsstellwerk Rheine e.V.)
http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://de.geocities.com/anschlussbahn (Modellbahnbilder)
Roland Ertelt
2008-02-07 16:52:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Armin Muehl
Post by Harald Jahn, www.tramway.at
sehr gut, danke! Jetzt verstehe ich auch, wie das Kehrschleifenmodul
funktioniert - nur noch mal zur Sicherheit, das Modul ist ja selbst
stromversorgt, bemerkt eine Verpolung in seinem Einflussbereich und polt
dann sofort um - es muss dann aber doch ein kurzes flackern geben, oder? Und
der digitalen Lok macht der plötzliche Polwechsel nichts, die fährt einfach
weiter?
Der Lok macht das nicht, aber der Booster sollte nicht zu schnell auf
Kurzschluesse reagieren. Ansonsten ist der Strom weg, bevor umgepolt
werden konnte.
Ehrlich gesagt, ist es aber einfacher mittels Relais an einer
bestimmten Stellung der Drehscheibe umzupolen. Das waere bei dem
Gleisplan problemlos moeglich, wenn die Buehne quer steht.
Wenn man das selbst baut, koennte man mit ein paar Reedkontakten und
einem Doppelspulenrelais die Umschaltung einfach aufbauen.
Bei einer GFN-Drehscheibe kann man das uebrigens mit dem neuen
Drehscheibensteuergeraet einstellen, da dort die gleichen Probleme
auftreten.
Roco haette das auch einbauen koennen. Das ist an sich gar nicht so
aufwaendig.
Armin
Armin Muehl
http://www.museumsstellwerk.de (Museumsstellwerk Rheine e.V.)
http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://de.geocities.com/anschlussbahn (Modellbahnbilder)
Wenn ich da zusammenrechne, was ein Bistabiles Relais und das drumrum
kostet, da ist der Kehrschleifenbausatz vom blauen Claus preiswerter und
einfacher im Handling...

Roland
--
| /"\ ASCII Ribbon | Email Adresse existiert, wird aber
| \ / Campaign Against | nicht gelesen.
| X HTML In Mail | Private Adresse ist bei Bedarf erhältlich ;-)
| / \ And News |
Christoph Stadter <"cst1986 [äd] yahoo.de">
2008-02-07 18:08:12 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo Roland,
Post by Roland Ertelt
Wenn ich da zusammenrechne, was ein Bistabiles Relais und das drumrum
kostet, da ist der Kehrschleifenbausatz vom blauen Claus preiswerter und
einfacher im Handling...
Dann hast du dich wohl verrechnet...

Ein bistabiles Relais, 2-polig 12V, kostet beim großen C gut 5 Euro.
Dann noch 4 Reedkontakte à 30ct [1] und noch ein Magnet (falls man nicht
eh einen rumliegen hat), das macht keinesfalls mehr als 9 Euro.

Der Kehrschleifenbausatz dagegen kostet 29 Euro, wenn ich mich nicht
verguckt habe. In der Zeit, wo ich den zusammenlöte, hab ich die
Relaisschaltung genauso installiert.


[1]: Nach meiner Berechnung bräuchte man vier, um die Drehrichtung
abzubilden. Vielleicht findet auch jemand eine Lösung mit weniger?

Dazu eine Schema"zeichnung":

______
/ <mm> \
/ || \
|a || a|
|b || b|
\ || /
\_<||>_/

Das windschiefe Achteck ist die Grube ;-) .
"mm" steht für den Magnet auf der einen Bühnenseite. Die beiden Sensoren
"a" stellen das Relais auf die zu "Magnet oben" passende Polung, die
Sensoren "b" andersherum.

Beim 180°-Drehen wird erst die bestehende Polung nochmals betätigt
(Relais tut nichts), danach die gegenteilige (Relais schaltet um).
Die Drehrichtung dabei wäre egal.

Wichtig wäre nur, dass der Magnet stark bzw. nahe genug ist, um die
Sensoren auszulösen.

Ciao
Christoph
Roland Ertelt
2008-02-07 19:21:58 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Christoph Stadter <"cst1986 [äd] yahoo.de">
Hallo Roland,
Post by Roland Ertelt
Wenn ich da zusammenrechne, was ein Bistabiles Relais und das drumrum
kostet, da ist der Kehrschleifenbausatz vom blauen Claus preiswerter und
einfacher im Handling...
Dann hast du dich wohl verrechnet...
Ein bistabiles Relais, 2-polig 12V, kostet beim großen C gut 5 Euro.
Dann noch 4 Reedkontakte à 30ct [1] und noch ein Magnet (falls man nicht
eh einen rumliegen hat), das macht keinesfalls mehr als 9 Euro.
Der Kehrschleifenbausatz dagegen kostet 29 Euro, wenn ich mich nicht
verguckt habe. In der Zeit, wo ich den zusammenlöte, hab ich die
Relaisschaltung genauso installiert.
Neinein, ich hab schon richtig gerechnet.

Du hast die Kontaktverstärker vergessen.
Wenn du ein Relais direkt mit Reeds schalten willst, halten die nicht
lange... (brennen schnell ab bzw. verschweissen). Selbst den Meder MK3,
die wir verwenden, traue ich das auf Dauer nicht zu.
Ausser, du verbuchst die Dinger unter Verschleiss, und wechselst sie
monatlich.
Mal ganz davon abgesehen, das du sehr darauf verstraust, das deine Bühne
über dem Reed einen sauberen Impuls abgibt, das ist zwar nicht so
kritisch wie durch einen fahrenden Zug, aber immer noch eine pot.
Fehlerquelle.

Roland
--
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| \ / Campaign Against | nicht gelesen.
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Christoph Stadter <"cst1986 [äd] yahoo.de">
2008-02-07 21:17:03 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo Roland,
Post by Roland Ertelt
Wenn du ein Relais direkt mit Reeds schalten willst, halten die nicht
lange... (brennen schnell ab bzw. verschweissen).
Also laut dem großen C* sind die Reed-Dinger für 0,5A geeignet, während
sich das Relais mit 20mA begnügen müsste (R = 960 Ohm, U = 16 V).

Ich kann dich insofern verstehen, als dass ich auch lieber auf
Hallsensoren setze.
Mit dem TLE4905 (54ct bei Reichelt) habe ich auf der alten Anlage
parallel mehrere solcher Takamisawa-Relais unverstärkt geschalten
(analoges Blocksystem). Lief wie Butter!
Post by Roland Ertelt
Ausser, du verbuchst die Dinger unter Verschleiss, und wechselst sie
monatlich.
Da gehst du aber von Dauerbetrieb aus, oder von stromhungrigen Uralt-Relais.
Post by Roland Ertelt
Mal ganz davon abgesehen, das du sehr darauf verstraust, das deine Bühne
über dem Reed einen sauberen Impuls abgibt, das ist zwar nicht so
kritisch wie durch einen fahrenden Zug, aber immer noch eine pot.
Fehlerquelle.
Bei mir war der Sensor unter der Tillig-Schwelle versteckt, Magnet
bewegte sich mit der Lok mit bis zu 120 Vorbild-Km/h darüber.
Ich kann mich an keinen einzigen Auslösefehler erinnern!

Da sich die Bühne dagegen nur im Schneckentempo bewegt, sehe ich das
Problem nicht.

Natürlich erfüllt eine Kehrschleifenautomatik genauso ihren Zweck, aber
man muss IMHO nicht alles mit High-End-Elektronik erschlagen.

Ciao
Christoph
Roland Ertelt
2008-02-07 21:54:59 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Christoph Stadter <"cst1986 [äd] yahoo.de">
Hallo Roland,
Post by Roland Ertelt
Wenn du ein Relais direkt mit Reeds schalten willst, halten die nicht
lange... (brennen schnell ab bzw. verschweissen).
Also laut dem großen C* sind die Reed-Dinger für 0,5A geeignet, während
sich das Relais mit 20mA begnügen müsste (R = 960 Ohm, U = 16 V).
Ich kann dich insofern verstehen, als dass ich auch lieber auf
Hallsensoren setze.
Mit dem TLE4905 (54ct bei Reichelt) habe ich auf der alten Anlage
parallel mehrere solcher Takamisawa-Relais unverstärkt geschalten
(analoges Blocksystem). Lief wie Butter!
960Ohm, so hoher R? Hm, 20mA sind recht wenig, da könnte das klappen. Im
Ein- u. Ausschaltmoment dürfte da aber noch ne hässliche Spitze kommen.
Ich hab hier Meder 6V oder Taka 5V im Einsatz, die nehmen etwas mehr mA.
Ich habs geschafft, den zu schaltenden Strom am Reed auf unter 1mA zu
drücken und den Teilen damit (hoffentlich) eine ordentliche Lebensdauer
zu geben. Ausserdem lösen sie auch bei den bei einigen von uns beliebten
Schnellfahrten immer noch sicher aus.
Post by Christoph Stadter <"cst1986 [äd] yahoo.de">
Post by Roland Ertelt
Ausser, du verbuchst die Dinger unter Verschleiss, und wechselst sie
monatlich.
Da gehst du aber von Dauerbetrieb aus, oder von stromhungrigen
Uralt-Relais.
Jein, wenn ich solche Dinge konstruiere, muss ich von einem 120%
Fehlerfreien Betrieb ausgehen (Vereinsanlage) und einer weitgehenden
Wartungsfreiheit.
Ein Relais direkt mit einem Reed zu schalten, fällt da, für mich
zumindest, unter Provisorium.
Post by Christoph Stadter <"cst1986 [äd] yahoo.de">
Post by Roland Ertelt
Mal ganz davon abgesehen, das du sehr darauf verstraust, das deine Bühne
über dem Reed einen sauberen Impuls abgibt, das ist zwar nicht so
kritisch wie durch einen fahrenden Zug, aber immer noch eine pot.
Fehlerquelle.
Bei mir war der Sensor unter der Tillig-Schwelle versteckt, Magnet
bewegte sich mit der Lok mit bis zu 120 Vorbild-Km/h darüber.
Ich kann mich an keinen einzigen Auslösefehler erinnern!
Da sich die Bühne dagegen nur im Schneckentempo bewegt, sehe ich das
Problem nicht.
Ja, es geht mehr um den schleichenden Verschleiss der Reeds, dass die
mit zunehmenden Schaltalter immer mehr prellen wenn man sie mit
ordentlich (Nenn-)Strom schalten lässt. Die ersten 20 bis 50
Schaltvorgänge mag das kein Problem sein, aber dann wird eklig. Ich
weiss jetzt nicht genau, wie ein Relais auf diese Art von
PWM-Ansteuerung reagiert, aber es dürfte weder dem Reed, noch den Relais
gut tun.
Post by Christoph Stadter <"cst1986 [äd] yahoo.de">
Natürlich erfüllt eine Kehrschleifenautomatik genauso ihren Zweck, aber
man muss IMHO nicht alles mit High-End-Elektronik erschlagen.
Auch Richtig. Aber diese Alternative ist für mich in der Aufwand /
Nutzenabwägung hier nicht ganz uninteressant.
UND Man darf nicht vergessen, das das Kehrschleifenmodul DAU-Sicher ist.
Post by Christoph Stadter <"cst1986 [äd] yahoo.de">
Ciao
Christoph
Für uns Bastler zählt das unter Herrausforderung NICHT ins Regal zu
greifen und was zu kaufen, sondern erst mal die Bastelkiste zu
befragen...aber das liegt halt nicht unbedingt jedem.

Roland
--
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| \ / Campaign Against | nicht gelesen.
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Christoph Stadter <"cst1986 [äd] yahoo.de">
2008-02-07 22:23:14 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Roland Ertelt
960Ohm, so hoher R?
Ich vertraue da mal der C*-Homepage und meinen praktischen Erfahrungen
mit genau diesem Relais.
Post by Roland Ertelt
Ja, es geht mehr um den schleichenden Verschleiss der Reeds, dass die
mit zunehmenden Schaltalter immer mehr prellen wenn man sie mit
ordentlich (Nenn-)Strom schalten lässt. Die ersten 20 bis 50
Schaltvorgänge mag das kein Problem sein, aber dann wird eklig. Ich
weiss jetzt nicht genau, wie ein Relais auf diese Art von
PWM-Ansteuerung reagiert, aber es dürfte weder dem Reed, noch den Relais
gut tun.
Okay - lassen wir die Reeds links liegen. ;-)
Ist ja richtig, dass deren Mechanik nicht für die Ewigkeit gemacht ist.

Deswegen einfach Hallsensoren nehmen, und die Probleme sollten gelöst sein.
Laut Reichelt-Datenblatt schalten die immer noch 100mA.
Post by Roland Ertelt
Für uns Bastler zählt das unter Herrausforderung NICHT ins Regal zu
greifen und was zu kaufen, sondern erst mal die Bastelkiste zu
befragen...aber das liegt halt nicht unbedingt jedem.
Das stimmt wohl, daher ist es nur ein Vorschlag.
Man muss aber auch dazusagen, dass es noch viiieeel teurere
Kehrschleifen-Blackboxes gibt...

Vielleicht denke ich da als Student auch zu sehr ressourcenoptimierend ;-).

Ciao
Christoph
Gerhard Thumm
2008-02-06 19:36:19 UTC
Permalink
Raw Message
David Rütti schrieb...
Post by David Rütti
Das macht sinn, da die Bühne direkt versorgt wird. Die vorgeschlagene
Schaltung mit Kehrschleifenmodul löst dein Problem. Diese Blackbox polt
einfach und unmittelbar um, wenn ein Kurzschluss erkennt wird
... guter Leitungsquerschnitt kann dazu hilfreich sein

MfG Gerhard
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